Charly - Die Leckerlietiger

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Charly

Charly
Unser Charly ist am 10.12.2012 über die Regenbogenbrücke gegangen!
Wir vermissen dich !


Hy ich bin Charly, man behauptet ich wäre ein Rottweiler
aber ich glaube eher, dass ich ein Schoßhund bin.
Ich wurde am 23.03.2004 in Litzelsdorf im Burgenland
geboren. Mein Besitzer heißt Franz Edel und lebt in 1210 Wien.
Mein Leben war geprägt von Krankheiten und deshalb wird meine Geschichte für die Nachwelt erhalten um vielleicht auch anderen helfen zu können:
Charlys Geschichte:
Tja wo fang ich an, am besten beim Züchter. Mein Herrli hat, einige Monate nachdem der Gino über die Regenbogenbrücke ging, beschlossen einen Züchter, den er vor Jahren kennen gelernt hat, zu besuchen. Er wollte sich die zukünftigen Elterntiere für einen neuen Welpen ansehen. Also ging es auf zum Züchter. Meine Besitzer fuhren ins tiefste Burgenland und als sie beim Züchter ankamen, ging die Türe auf und ich galoppierte mit meinem 16. Wochen auf beide zu. Ich verliebte mich sofort ins Herrli und wollte gar nicht mehr weg von ihm. Eigentlich wollten meine Besitzer ja noch keinen Hund, aber ich hinterließ mit meinem offenen Wesen sofort einen bleibenden Eindruck.

Meine Besitzer sprachen mit dem Züchter und sahen sich die Elterntiere an. Der Züchter teilte Ihnen mit, dass im Frühling wieder Welpen geplant sind, aber sie könnten auch mich haben, da ein Deutscher mich in Belgien schon anbezahlt hat, aber dann doch nicht holen konnte. Meine Besitzer wollten eigentlich einen Welpen und fuhren ohne mich Richtung Wien. Auf einer Raststation bei einer Kaffeepause wurden sie sich dann aber einig, dass sie mich doch haben wollen. Also  ging´s zurück ins Burgenland, mich ins Auto und ab nach Hause. Ich war total begeistert und habe erst bei unserer ersten Pause bemerkt, dass ich ja ganz wo anders bin. Da war ich dann doch ein wenig verängstigt. Das legte sich aber sofort als wir in mein neues zu Hause kamen. Ich kontrollierte sofort den Teich und den Garten und zog wie ein wilder durch`s Haus. Meine erste Nacht verbrachte ich damit, dass ich jeden Quadratzentimeter des Hauses abschnüffelte. Meine Besitzer dachten sich beide " Was haben wir uns da angetan". Sie wussten damals noch gar nicht was wirklich auf sie zukommt.

Kurz nachdem ich bei meinen Besitzern war, fuhren wir auf Urlaub nach Ungarn. Das war toll, ich lernte schwimmen und spielte den ganzen Tag mit der Kira, die auch mit war. Eine Woche nach unserer Rückkehr ging es dann los. Da begann meine Leidensgeschichte.

Ich fing vorne links extrem zu lahmen an. Meine Besitzer ging zu ihrem Tierarzt, der meinte es wird sich auswachsen und ist nichts wirklich ernstes. Gut aber es wurde nicht besser sondern schlechter. Dann gingen meine Besitzer wieder zum Tierarzt, der verwies uns auf das Tierspital, dort sollten wir ein CD-Röntgen machen. Das wurde dann auch gemacht aber es wurde nichts gefunden. Wir fingen im Tierspital dann eine Behandlung an, die aber auch keinen Erfolg brachte, dann wurde uns eine Endoskopie nahegelegt, da ein Arzt eine  Ellbogendisplasie oder schwerwiegendere Krankheit vermutete. Auf die Krankheit wurde aber nicht näher eingegangen, wir sollten das Ergebnis abwarten. Also OP- Termin und Übernachtung im Spital. Da wurde aber nur festgestellt, dass ich eine leichte Displasie hat und eine leichte Entzündung. Ich war dann noch eine Zeitlang dort in Behandlung, allerdings ohne Erfolg da alle Behandlungen erfolglos blieben. Nach monatelangen Hin und Her wurde eine Physiotherapie vorgeschlagen, die mein Besitzer die Ursache wissen wollte und vorher behandeln. Ich bekam als Schutz einen Plastikschuh, denn ich tragen sollte, da ja keiner wusste, was ich habe.

Mittlerweile war ich 16 Monate alt und lahmte immer noch. Zwischenzeitlich fiel ich dann auch in ein aggressives Verhalten, da ich immer Schmerzen hatte, aber meine Besitzer gaben nicht auf. Sie suchten verschieden Tierärzte auf, die nur die verschiedensten Therapien vorschlugen, doch keiner hatte eine richtige Diagnose gestellt. Dann stießen meine Besitzer über das Internet  durch Zufall auf die Tierklinik Aspern und meinten es wäre noch einen Versuch wert. Also ein Termin beim Dr. Kasper in der Tierklinik.

Bei einer Gangbildanalyse beschlossen wir dann meine Fußballen und Zehen zu röntgen. Da wurde dann festgestellt, dass ich einen Trümmerbruch beim Zeh bzw. Sesambein habe. Juchhu wir hatten die Diagnose!!!!Es ist dann gelungen in einer langwierigen Operation die Knochensplitter, welche schon ins Fleisch eingewachsen waren, und das restliche Sesambein zu entfernen und so gut wie möglich zu reparieren. Es wurde danach zwar besser, aber ich hinkte immer noch etwas. Dr. Kasper vermittelte mein Herrl an eine Kollegin, die Physiotherapie nach Operationen anbietet. Diese Ärztin teile meinem Herrl dann mit " Man kann als Faustregel rechen solange die Beschwerden waren solange dauert normalerweise auch die Therapie ". Super 1,5 Jahre pro Sitzung 30 Euro. Aber für mich ist ja nichts zu teuer und deshalb begann mein Herrli mit der Therapie. Es war kaum zu glaube aber schon nach der 3 Behandlung war es massiv besser und mein Gangbild hat sich fast normalisiert. Nach der 8 Behandlung konnten wir die Therapie beenden.

Ich war nun mittlerweile 2 Jahre alt und verbrachte mehr Zeit beim Tierarzt als sonst wo. Dadurch litt auch meine Erziehung und Sozialisierung, was sich leider in meinem Benehmen zeigte. Ich war ein schöner 60 Kilo Rotti, der vor Energie strotze und eigentlich viel nachholen wollte. Da ich mit meiner Energie etwas aus der Art der Rottweiler bin, haben meine Besitzer beschlossen, einen zweiten Hund dazu zu nehmen, da sie schon nach 3-4 Stunden intensiver Beschäftigung pro Tag spielen, spazieren gehen , Suchspiele ect. müde waren und ich das aber nicht ganz verstand. Ich wollte weiterspielen und etwas unternehmen. Dann kam Palmira..........    

 
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