Palmira - Die Leckerlietiger

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Palmira

Unsere Geschichten

Bitte beachtet bevor ihr diese Geschichte lest dass ich bedingt nach meinen letzjährigen super positiven Erfahrungen mit dem Dechanthof wo Apollo herkommt nicht alle Tierheime schlecht heisse. Doch es ist wichtig zu Informiern, wie die Handhabung in vielen Tiermheimen von Statten geht, da es leider auch im Jahre 2013 bei manchen Tierheimen immer noch so abläuft, wie wir wieder leidvoll bei der neuen Suche nach einem Tier aus dem Tierheim feststellen mussten. So ist Annette auf mich gekommen, für alle die einen Hund aus dem Tierheim holen wollen, unbedingt lesen, ist lehrreich und vielleicht hilft es euch, einen zu bekommen.

 

ich in den Besitz meiner jetzigen Familie kam, hatten mein Fraudi und mein Herrli eine lange Durststrecke vor sich. Eigentlich wollten sie zu unserem Rotti Charly eine cirka 1-1,5 jährige Hündin dazu.

 

 Sie dachten sich, es gibt so viele arme Hunde in den Tierheimen, da ist sicher ein Hund für sie dabei. Gesagt getan also ging es auf in verschiedene Tierheime. Sie waren im Burgenland auf einen Gnadenhof, dort war man sehr unfreundlich, aber sie durften sich wenigstens die Hunde ansehen. Es waren schon ein paar Hunde dabei, doch die Besitzerin des Gnadenhofes wollte sich nicht wirklich von diesen trennen. Meine Besitzer fanden dann aber doch eine Neufundländerhündin mit 2 Jahren die ihnen gefallen hätte. Doch leider konnte diese nur mit einen Dackelmann vergeben werden. Tja Pech gehabt, aber so schnell gibt man ja nicht auf, also nächstes Wochenende hin zum Tierheim Krems. Dieses Tierheim wirbt damit, dass man sich die Hunde ansehen und wenn man sich für einen Zweithund interessiert, gerne den eigenen Hund mitnehmen kann damit er sich vorher mit den anderen Bekanntmachen kann. Das hörte sich toll an, also der nächste Versuch. Meine Besitzer packten den Charly ein und fuhren nach Krems. Dort erlebte Sie etwas, dass man ja gar nicht glauben kann. Sie wurde erst mal gar nicht beachtet, was ja egal wäre, aber auf Nachfrage wie das denn hier funktioniere wurde uns mitgeteilt, dass die Dame von der Vergabe erst in zirka 1 Sunde wieder da ist. Macht ja nichts, man hat ja Zeit. Also gingen meine Besitzer erst mal mit Charly spazieren.  Am Rückweg zum Tierheim fuhr eine Dame vom Tierheim bei uns vorbei und schaute ganz böse aus dem Auto raus.  Das war die Dame, die für die Vergabe zuständig war. Als wir uns dann vorstellten, sagte sie sofort, dass ihre Hunde keine sogenannten Würgehalsbänder oder ähnliches tragen durften, es wird ausschließlich zum Brustgeschirr gegriffen. Denn unser 60 Kilo Hund hatte doch tatsächlich ein Halsband um.  Na so was, so eine Gemeinheit. Da waren meine Besitzer schon mal unten durch. Meine Besitzer wurden dann doch gefragt, welchen Hund sie sich vorgestellt hätten und was sie mit dem Hund machen wollen. Nach dem mein Fraudi der Dame erklärt hat, dass sie gerne Hundesport machen möchte sagte die Dame meinem Fraudi wörtlich: Die Hunde aus ihrem Tierheim benötigen keine Hundeschule, dürfen nicht im Sportbereich ( Agility, Flächensuche ect. ) eingesetzt werden und wie gesagt nur Brustgeschirr tragen, ist ja in Wien nicht notwendig, dass ein Hund erzogen wird. Es wurde dann nach dem Einkommen gefragt und als die Dame hörte, dass meine Besitzer selbstständig sind, sagte sie, das sie nicht glaube den richtigen Hund für uns zu haben. Da sollen die sich ihre Hunde behalten. Beim Weggehen vom Tierheim sahen meine Besitzer dann ein Paar, dass sich einen Hund ansah. Ein Rüde so zirka 45-50 Kilo kam mit einem Brustgeschirr um die Ecke und ging sofort auf uns los. Der Herr, der den Hund hielt flog gleich 2-3 Meter mit, dass zum Thema Brustgeschirr und Erziehung.   Wenn diese zwei jungen Herrschaften den Hund genommen haben, hatten sie sicher "viel Freude" mit ihm. Da meine Besitzer ja tierliebend sind und die Tiere nichts für die Heimleitungen können, versuchten sie es noch in anderen Tierheimen, Es kam im Endeffekt überall das selbe raus. Kein Tier für meine Besitzer geeignet. Sie müssen echt böse Menschen gewesen sein, bevor sie mich bekamen. Wahrscheinlich fehlte Ihnen die Erfahrung mit Hunden, sie besitzen nämlich erst die 3 Generation Rottweiler. Aber anscheinend machen Vorurteile auch vor Tierheimen nicht halt. Ein Rottweilerbesitzer muss ein schlechter Mensch sein, den kann man keinen anderen Hund anvertrauen.  Na es gibt ja noch das Internet, da sind ja auch sooo vielllleee arme Hunde drinnen. Mein Fraudi schrieb drei an, aber es kam von niemanden eine Reaktion. Nach diesen sehr frustrierenden Erfahrungen beschlossen meine Besitzer doch einen Welpen zu kaufen. Da ging die ganze Sache erst richtig lustig weiter. Nach reiflicher Überlegung und sehr vielen Gespräche mit Hundekennern, entschied sich mein Fraudi für einen Belgischen Schäfer , genauer gesagt für einen Tervueren. Die Geschichte geht weiter sobald ich wieder Zeit zum schreiben habe.lg

 

So nun geht´s weiter. Nachdem sich nun mein Frauerl für einen Welpen entschlossen hatte ging die Suche los. Da man ja so viel schlechtes über ausländische Hunde hört ( Krankheiten, ect.) wollten sich meine Besitzer ihren Welpen natürlich in Österreich kaufen. Sie erkundigten sich bei einem Rassekenner bezüglich guter Züchter und wurden bald fündig. In Tirol gibt es eine Züchterin, den Namen wollen wir mal nicht nennen, könnte ja für uns nicht so gut sein, die gute Tervuerenwelpen hat. Nach Rücksprache mit Ihr war es kein Problem eine Hündin vom nächsten Wurf zu bekommen. Gut also hat mein Fraudi gewartet. Leider ganz umsonst, denn nach der Geburt der Welpen, gab es für meine Besitzer auf einmal leider keinen Welpen mehr. Warum wissen wir offiziell nicht ,aber inoffiziell haben wir im Nachhinein gehört, dass man zu einem Rottweiler keinen Tervuerenwelpen geben kann. Gut macht ja nichts, dann fragen Fraudi und Herrli halt beim nächsten Züchter nach. Die Züchterin Uta Kissinger hatte leider zur Zeit keine Welpen frei. Dann gab meinem Fraudi ein Freund den Tipp, dass in Dänemark eine gute Tervuerenzüchterin sei und wir bewarben uns dort für einen Welpen. Die Welpen sollten Anfang Jänner zum vergeben sein und das Fraudi wurde aber vertröstet und vertröstet. Da erfuhr Sie , dass die Züchterin ihr gar keinen Welpen geben will. Da hatte mein Fraudi genug. Sie suchte im Internet eine Züchterin, die Tervüren zu vergeben hatte und wurde in Tschechien fündig. Die Züchterin war sehr nett und zuvorkommend und endlich ging der Wunsch vom Fraudi in Erfüllung. Als die Welpen zu vergeben waren, setzte sich das liebe Herrli  um 1 Uhr in der Nacht ins Auto und fuhr mit meinem Fraudi zur Züchterin. Um 6 Uhr in der Früh war es dann endlich so weit. Mein Fraudi kam ins Wohnzimmer und ich wollte eigentlich gar nichts von Ihr wissen, ich nahm die Leckerlies und verschwand in irgendeine Ecke damit. Aber das hat mir auch nichts genützt, die haben mich trotzdem mitgenommen. Am Nachmittag war ich nun endlich in meinem neuen Zuhause angekommen und da kam mir gleich ein riesiger Rotti entgegen. Was habe ich mich gefürchtet. Aber alles unnötig, mein Charly war ganz vorsichtig und lieb zu mir.

Und So kam mein Fraudi zu mir und ist nun sehr glücklich, dass es doch so gut ausgegangen ist, denn ich bin eine ganz liebe und soziale Hündin, mit der man nicht viele Probleme hat. Die ganzen Probleme habe also doch gelohnt;-)

 
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